Gründung

Die Pflege von Musik und Gesang hatte in Inwil schon längst Heimatrecht, bevor es zur Gründung von eigentlichen Vereinen kam. Man sang und musizierte beim Gottesdienst und zur frohen Geselligkeit. Um 1886 bestand schon eine "Kirchenmusik", die vor allem bei den damals noch zahlreichen Prozessionen mitzuwirken hatte. Ja, man errichtete sogar eine eigene Theaterhütte, die südlich des Gasthauses zur Sonne stand, und in den zwanziger Jahren unter dem Druck eines reichlichen Schneefalls zusammenbrach. Bis zum Bau des Kreuz Saales, um 1898, führte man hier Theaterstücke auf und gab kleine Konzerte. Träger dieser musischen Pflege waren vor allem einige Familien, welche Musikfreude und -begabung als treues Erbe weiterschenkten. Man darf daher mit Berechtigung von einer Musik- und Gesagstradition in Inwil sprechen.

 

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Erstes Foto (1880) v.l.n.r.
Meyerhans Adolf, Organist
Koch Kresenz, Landwirt
Meyerhans Kaspar, Lehrer
Mattmann Kandid, Weinhandlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beschluss zur vereinseinheitlichen Gründung der Musikgesellschaft Inwil erfoltgte im November 1911, während sie mit der Genehmigung der Statuten an der Generalversammlung vom 14. Februar 1913 mit 16 Gründungsmitgliedern vollzogen wurde. Im März 1913 wurden auch 10 neue Instrumente angeschafft, welche damals Fr. 724.- kosteten. Eine Sammlung dafür brachte, bei 117 im Protokoll namentlich aufgeführten Spendern, den Betrag von Fr. 720.50 ein.

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